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Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung - Teilabschnitt 2,
„Lorcher Werth“ und „Bacharacher Werth“,
Rhein-km 528,0 bis 547,5

Teilabschnitt 2, „Lorcher Werth“ und „Bacharacher Werth“, Rhein-km 528,0 bis 547,5 Teilabschnitt 2, „Lorcher Werth“ und „Bacharacher Werth“, Rhein-km 528,0 bis 547,5 Teilabschnitt 2, „Lorcher Werth“ und „Bacharacher Werth“, Rhein-km 528,0 bis 547,5 Quelle: BfG, Thomas Strellen

Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung für den Teilabschnitt 2, „Lorcher Werth“ und „Bacharacher Werth“, Rhein-km 528,0 bis 547,5 konnten Sie sich als betroffene Bürgerinnen und Bürger vom 01. bis 31. März 2021 über das Projekt informieren sowie Meinungen, Empfehlungen und Ideen äußern. Diese werden für die weiteren Projektphasen einen wichtigen Input geben.

Die Ergebnisse der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie im abschließenden Bericht frühe Öffentlichkeitsbeteiligung AOMR Teilabschnitt 2 (Kartendienst und Dokumente). Äußerungen im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung ersetzen keine Einwendung beziehungsweise Stellungnahme im späteren vorbereitenden Verfahren.

Die eingestellten Inhalte und Dokumente informieren Sie über:

  • Ziele des Projektes.
  • Die Mittel, die erforderlich sind, um das Projekt zu verwirklichen.
  • Die voraussichtlichen Auswirkungen des Projektes.

Es haben 15 Informationsgespräche in Lorch, Bacharach und Bingen sowie in digitaler Form stattgefunden. Im Rahmen der Informationsgespräche konnten Sie mit Fachleute des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Rhein über die geplanten Maßnahmen im Teilabschnitt 2 diskutieren. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die rege Beteiligung an den Informationsgesprächen und auf der Beteiligungsplattform.


Akteure

Damit ein derartiges Projekt gestemmt werden kann, müssen viele Räder ineinandergreifen. Aus diesem Grunde sind einzelne Planungsschritte nicht nur mit den entsprechenden Behörden abzustimmen. Es bedarf zusätzlich eine intensive Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren (Projektbeteiligte). Eine Auswahl der Akteure kann dem Informationsplakat "Akteure" entnommen werden.

Bearbeitungsstrategie

Um das Projektziel zu verwirklichen, werden unter anderem durch die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) Kombinationen aus Wasserspiegelstützung (zum Beispiel Längs- und Querwerke) und moderaten Sohlanpassungen (Felsabtrag und Baggermaßnahmen) entwickelt, geprüft und modifiziert. Dabei stehen die wasserspiegelstützenden Maßnahmen im Vordergrund. Infolgedessen kann der Eingriff durch Sohlanpassungen mittels Entnahme von Sohlmaterial weitestgehend minimiert werden. In dem Informationsplakat "Bearbeitungsstrategie" wird dies exemplarisch dargestellt. In jeder Projektphase wird geprüft, ob das Ziel mit den erarbeiteten Maßnahmen erreicht werden kann.

Darüber hinaus soll eine Win-Win-Situation für Schifffahrt und Naturschutz geschaffen werden. Dies bedeutet, dass ökologische und naturschutzfachliche sowie wasserwirtschaftliche Maßnahmen von Anfang an betrachtet werden. Ein Mehrwert, sowohl für die schifffahrtlichen Belange auf dem Rhein wie auch für die Natur am Rhein, soll hiermit erzielt werden.

Projektablauf

Der verfahrenstechnische Projektablauf gliedert sich in folgende Schritte:

Projektablauf Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein Projektablauf Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein Projektablauf Abladeoptimierung der Fahrrinnen am Mittelrhein Quelle: WSA Rhein

Für das Gesamtprojektgebiet wurde im Zeitraum 2017 bis 2019 eine Konsultationsphase mit den Akteuren der vier Bezugsgruppen „Schifffahrt“, „Naturschutz“, „Wasserwirtschaft“ sowie „Anlieger- und Nutzerinteressen, Welterbe Oberes Mittelrheintal und Denkmalpflegerische Belange“ durchgeführt. Die Gesamtdokumentation kann unter dem Navigationspunkt "Konsultationsphase" eingesehen werden.

Für den Teilabschnitt 2 wurde als ersten der drei Teilabschnitte mit der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung begonnen und die Planungen der betroffenen Öffentlichkeit vorgestellt.

Mögliche Maßnahmen im Teilabschnitt 2

Die Ortschaften Bingen und Kaub grenzen den Bereich des Teilabschnitts 2 ein. Im Teilabschnitt 2 liegen die identifizierten Tiefenengstellen "Lorcher Werth" und "Bacharacher Werth" und er erstreckt sich zwischen Rhein-km 528,0 und 547,5. Weitere allgemeine Informationen zum Teilabschnitt 2 können dem Informationsplakat „Teilabschnitt 2, Rhein-km 528,0 bis 547,5“ entnommen werden.

Für den Teilabschnitt 2 wurden Einzelmaßnahmen erarbeitet, die sich aus Quer- und Längswerken sowie moderatem Sohlabtrag im Fels und Baggerungen in kiesigen Bereichen zusammensetzen. Grundsätzlich werden die wasserspiegelstützenden Maßnahmen durch die Quer- und Längswerke gemäß der Bearbeitungsstrategie vor der Entnahme von Sohlmaterial bevorzugt.

Die Einzelmaßnahmen wurden in vier Alternativen miteinander kombiniert. Dafür wurden unter anderem durch die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) Berechnungen durchgeführt. Eine Übersicht der Methodik hierzu kann dem Informationsplakat "Modellgestützte Untersuchung flussbaulicher Maßnahmen" entnommen werden. Im Informationsplakat "Wirkung der flussbaulichen Alternativen" werden die Auswirkungen der flussbaulichen Alternativen exemplarisch für die Alternative 1 dargestellt.

In den Informationsplakaten Alternative 1, 1b, 2 und 3 sind die möglichen Maßnahmenkombinationen dargestellt.

Neben den wasserbaulichen Aspekten werden ebenso die naturschutzfachlichen Belange intensiv beleuchtet. Die Informationsplakate "Naturschutzfachliche Untersuchungen" und "Natura 2000-Gebiete" geben hierzu eine Übersicht, was zu beachten ist.

Eine Übersicht der Alternativen, der naturschutzfachlichen Untersuchungsbereiche und der Sohlbeschaffenheit sind in einem WebGis unter: https://geoportal.bafg.de/karten/AOMR/ zu finden. Mit Hilfe des WebGis ist es möglich, sich die Alternativen inkl. der einzelnen Bauwerke in einer interaktiven Karte anzuschauen.

Kartendienst und Dokumente

Kartendienst (WebGis)

Dokumente